Archiv für die Kategorie: 'Persönliches'


(Foto: cincity unter CC – Lizenz)

Genau ein Jahr ist es her, da ward dieser Blog mit seinem ersten Post beglückt! Und innerhalb diesen Jahres sollten viele (“leichte” Übertreibung) Weitere folgen.
48 Posts (dieser inkl.) habe ich hier nun schon abgesetzt. Durchschnittlich also ~0,13 Beiträge am Tag. Nicht besonders viel, wenn man bedenkt, dass auch noch ein paar eher textarme Video- und Linkposts dazuzählen.

Woran liegt es?
Butter bei de Fisch’: Faulheit und hie und da auch die liebe Zeit, von der ich viel zu wenig habe. Da ist meine berufliche Tätigkeit, welche seit Anfang Dezember bis letzte Woche doch recht zeitraubend war und mir jegliche Lust nahm mich nach Feierabend an den PC zu setzen. Da ist meine XBox, an die ich mich auch hin und wieder gerne setze, sowie mein DVD Player, den ich auch gerne füttere und ihm beim Essen zuschaue. Auf der anderen Seite ist da noch meine Partnerin, die ebenfalls viel Zeit für sich beansprucht (und ich bin natürlich auch willig ihr diese zuzusprechen), sowie Freunde und sonstige soziale Tätigkeiten ausserhalb des Web (nicht zu vergessen sportliche Betätigung).

An Ideen mangelt es mir keineswegs, habe sogar schon ein paar davon, die ich in nächster Zeit im Umfeld dieses Blogs realisieren will (das sage ich mir schon seit 2 Monaten). Ich habe mir sogar schon die nötige Peripherie besorgt und erste Testläufe gestartet (mit denen ich bisher nur nicht wirklich zufrieden war)! Man höre und staune! Gedanken zu einer Audio-Podcast Kooperation mit Pascal gab es ebenfalls schon zuhauf, aber diese scheiterten entweder an den Schwierigkeiten der Umsetzung oder dem Zweifel ob das überhaupt irgendwer hören will.

Man wird sehen wie es hier weiter geht. Jedenfalls stehen neue Trashy Mondays in den Startlöchern und die Classic Gaming Sektion wird definitiv auch belebt werden (sofern ich mit den oben erwähnten Ergebnissen je zufrieden sein werde).

Ansonsten schaun wir mal was noch so kommt. Re-Design? Youtube Channel? Nackte Frauen?
Zumindest Letzteres kann ich bereits verneinen. Das hatten wir ja schonmal.

Da es in meinem Blog ja hie und da um Filme geht, halte ich es nur für passend und angebracht ein Filmstöckchen aufzugreifen welches, sowohl bei der Chaosmacherin als auch beim Herrn Walter so herumflog. Ich hab das Ganze leicht abgeändert um Mehrfach Nennungen möglich zu machen.

01) Filme, die du schon mehr als zehnmal gesehen hast:
Fight Club (>20), Das Leben des Brian (>20), Alien (>10), Donnie Darko (>10), Evil Dead (>10), Meine teuflischen Nachbarn (>10)

02) Ein Film, den du mehrfach im Kino gesehen hast:
Das dürfte wohl Disneys Tarzan gewesen sein. Allerdings unfreiwillig. Und da gab es noch Einen, der mir par tout nicht einfallen will.

03) Schauspieler, wegen denen du eher geneigt wärst, einen Film zu sehen:
Johnny Depp, Brad Pitt, Leslie Nielsen, Jack Nicholson, Bruce Campbell

04) Schauspieler, wegen denen du weniger geneigt wärst, einen Film zu sehen:
Forest Whitaker (Nein, nicht weil er schwarz ist!), Robert Pattinson (Ja, weil er glitzert!)
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bettler
Vor gut zwei Tagen, Landwehrplatz – Saarbrücken.
Nachdem mich ein gesteigertes Bewusstsein bzgl. des Schutzes unserer Umweltmeines Geldbeutels durchströmt hat bin ich seit längerer Zeit, anstatt mit dem Auto, wieder öfter zu Fuß/mit dem Bus unterwegs.
Gedankenverloren passiere ich (laufend) die S-Bahn Haltestelle und lausche einem Lovecraft Hörbuch auf meinem Ipod. Ferner widme mich mit leerem Blick vorbeihuschenden leblosen Gegenständen.
Ca. 25 Meter vor mir: ein Mann. Auf den ersten Blick denke ich, dass er seinen Lebensunterhalt wohl mittels Betteln und der Hilfe von Vater Staat bestreitet. Zu einem zweiten Blick kommt es erst gar nicht, da ich mich wieder meinen Gegenständen widme. Ein Zaun zu meiner rechten, mit Wahl- und Zirkusplakaten drapiert, erscheint mir geeignet.
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serviervorschlagIch kann nicht erklären weshalb, wieso oder warum. Es ist eben einfach so. Wenn ich es sehe/lese dann fange ich an es mir immer wieder selbst vorzusagen. Immer wieder. Und mit jedem Mal kräuseln sich meine Fußägel ein kleines Stückchen weiter nach oben.
Das Schlimme daran ist: ich kann damit nicht aufhören.

Es geschieht meist am Tiefkühlregal im Supermarkt oder auch im “Discounter” (auch so ein ****** Wort). Ein Griff zur Tiefkühlpizza verbunden mit einem flüchtigen Blick reicht um mir für den Rest vom Tag den Verstand und auch die Konzentration zu rauben.

Da steht es dann…Serviervorschlag.

Ich betone noch einmal: Es gibt keinerlei logische Erklärung für die Abneigung, die ich gegen dieses Wort hege.

Nachdem ich es dann gelesen und wahrgenommen habe laufe ich zur Kasse.
Serviervorschlag.
Servier…vorschlag.
Serviiiiiervorschlag.
Serviervoooorschlag.

Ich wiederhole es geistig. Immer und immer wieder. In den unterschiedlichsten Variationen und mit jeder Neuen wird es schlimmer.

Und so sitze ich hier. Drei Stunden später und es ist immer noch nicht raus. Dieses Teufelswort, welches dem Verbraucher dienen soll, ist mein persönlicher Fluch.

[...]Der Umstand, dass die auf der Abbildung sichtbaren zusätzlichen Lebensmittel beziehungsweise Utensilien nicht in der Verkaufsverpackung enthalten sind, sondern durch den Endverbraucher während des Anrichteprozesses optional hinzugefügt werden können, wird durch das Wort „Serviervorschlag“ kenntlich gemacht. Diese Kennzeichnung ist erforderlich, um eine gesetzeswidrige Irreführung des Verbrauchers zu vermeiden.[...]
Wikipedia

Soso, eine gesetzeswidrige Irreführung also. Und wenn beispielsweise eine DVD Box mit “Stephen King’s [Whatever]” prahlt und gerade mal ein Bruchteil dessen was sich in der Box befindet etwas mit King zu tun hat (und das auch nur im entferntesten) wird dies natürlich nicht vermerkt. “Titelmöglichkeit” wäre doch ein tolles Wort um auf so eine “Irreführung” aufmerksam zu machen. Oder? ODER???

Aber das ist jetzt ein wenig Off-Topic. Ich hoffe nur irgendwer wird mein Flehen eines Tages erhören und dieses elende Wort endlich abändern. “Zubereitungsbeispiel” klingt doch auch ganz schön.

Man möge mich nun entschuldigen, ich habe noch gefühlte 1000 Serviervorschlag Variationen vor mir.

[Update:] Ich bin verloren.

[Update 2:] Ok die Seite/der Blog ist eigentlich relativ interessant…und eklig.

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…ist dies leider nicht ganz, aber auf dem Bild links kann man mein heroisches Antlitz während des gestrigen 5 km Firmenlaufes im schönen Dillingen bewundern (ich befinde mich eher weiter hinten links). Wer weiß wo ich arbeite ist klar im Vorteil. Mit einer Zeit von 28:10 Minuten huschte ich ins Ziel, allerdings mit falschem Namen auf dem Shirt und nur 2 Tagen Vorbereitung auf dem Buckel.
Welch eine Leistung! Platz 5209 von 8552 *hust*

Eigentlich rechnete ich aufgrund meiner sehr spontanen Teilnahme und der daher zu geringen Trainingszeit mit einem Fiasko, aber erstaunlicherweise fiel es mir recht leicht. Einzig und allein die Tatsache, dass nach jedem Kilometer eine Band spielte und dort meist Michael Jackson Songs zu hören waren, machte mir das Leben schwer. Denn sobald ich einen gewissen Beat in mir “aufgenommen” habe, wirkt der sich auf meine Bewegungen und meinen Laufrythmus aus. Ein Grund weshalb der MP3 Player beim Joggen in der Tasche bleibt, fern von meinen Ohren.

Abschließend bleibt mir nach diesem Ereigniss nur noch zu sagen: Wenn es heißt es gäbe in der Zielzone “Freibier”, dann sollte man den ahnungslosen Läufern zumindest mitteilen, dass es sich um alkoholfreies Bier mit Apfelsaft handelt. Andernfalls fühlen sich manche Leute nämlich ziemlich auf den Schlips getreten.

mj
Michael Jackson (1958 – 2009)

Letzen Donnerstag gegen 23 Uhr MESZ wurde Michael Jackson für Tod erklärt und uns wurde damit die Möglichkeit gegeben die Auswirkungen zu beobachten, den das Sterben einer Musiklegende auf den Rest der Welt hat.
Natürlich: Wie bei Jonh Lennon, Kurt Cobain, Tupac etc. gibt es die trauernde Fan Gemeinde, dann gibt es die Medienberichte und schließlich auch ein spürbares Anziehen der CD Verkäufe Weltweit (Verschwörungstheorien gibt es meist als Sahnehäubschen oben drauf).

Nun, 5 Tage nach seinem Tod, befinden sich 13 seiner Alben (davon ein Jackson 5 Best of Album) in den amazon.com Top 100 Käufercharts. Hinter jedem(!) Artikel der morbid anmutende Satz: “5 days in the top 100“.
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rar
Morgen zwischen 9 und 10 düse ich mit einer Gruppe bestehend aus 9 Leuten (mir inklusive) zum Nürburgring um zusammen mit weiteren 79.991 Leuten mal wieder richtig die Sau rauszulassen. Rock am Ring 2009 ist angesagt and…

Die Haare sind ab, heute Abend wird zum zweiten Mal in 2009 geduscht, dann noch die Nägel geschnitten, einparfümiert und ca. 24 Stunden später hänge ich halb besoffenextrem erheitert auf dem Campingplatz herum. Es ist Rock am Ring und du weißt alles wird gut.

Alles?
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…schreibt heute ihre erste (von drei) Abiturprüfung.
Aus diesem Grund wünsche ich ihr auch nochmal virtuell alles Gute, drücke ganz feste die Daumen und “verleihe” ihr (da wir 8 Uhr nun schon überschritten haben):

*Plopp*

achievement_girl

InLifeScore!

Ach ja: Jeder der dies liest ist natürlich dazu angehalten auch die Daumen zu drücken!

job
Foto: “Day 123: Nigel Slater’s Book Promotion” von Manic Street Preacher

Johnny Haeusler hat auf Spreeblick vor gut 2 Monaten einen wunderbaren Artikel zu seiner schlimmsten beruflichen Tätigkeit veröffentlicht.
Also tue ich es ihm gleich und plaudere auch mal aus dem Nähkästchen.

Ich bin mittlerweile 21 und ehrlich gesagt: so viele Nebenjobs hatte ich bisher noch nicht. Genau genommen hatte ich Einen.
Vor ca. 2 1/2 Jahren schrieb meine Freundin ein, damals kürzlich neu eröffnetes, Fitness Studio in Saarbrücken an und erkundigte sich nach offenen Stellen (Empfang, Bar, whatever). Eine Woche später rief eine Dame bei ihr an und teilte ihr mit, dass man “im Moment keine offenen Stellen zu vergeben habe, aber das Promotion Team noch ein paar Leute bräuchte”. Da ich noch zur Schule ging hatte ich Nachmittags mehr als genug Zeit (Hausaufgaben waren eher etwas für Abends oder den nächsten Morgen) und so entschied ich mich dort ebenfalls einmal vorbeizuschauen.

Das “Vorstellungsgespräch” klang sehr Kiez-mäßig und wurde von einem jungen metrosexuellen Herrn geführt (Kurzfassung):
“Ihr müsstet Leute ansprechen, sie in ein Gespräch verwickeln, das Produkt anpreisen [...], könnt ihr das/macht ihr das? Stundensatz 8,50 €”.
Eigentlich mochte (und mag) ich es nicht Leuten auf den Keks zu gehen (böse Zungen behaupten etwas anderes), aber ich dachte: “Mein Gott, das machste ein paar Mal und dann wird das schon. Und 8,50 die Stunde sind ja auch nicht zu verachten.”
Gesagt – getan. Ich war im Promotion Team.

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So, nach einer langen leidensvollen Krankheitsgeschichte, die ganze 5 Tage zurückreicht, bin ich nun wieder mit beiden Beinen auf der Erde. Der Hals kratzt noch etwas, der Kopf dröhnt noch und die Nase läuft aber die fang ich schon noch ein.

Aufgrund meiner Internet – Abstinenz sind natürlich auch 2 Einträge ausgeblieben, die ich am kommenden Wochenende natürlich nachreichen werde. Sowieso bringe ich jetzt mal mehr Leben in die Butze hier, ist ja kein Friedhof. (Zombie im Header zählt nicht)
Den Trashy Monday (diesmal mit Basket Case), sowie Classic Gaming (Zombies ate my neighbors) gibt es also diesmal beinahe zeitgleich kommendes

Stellung zu dem aktuellen Thema “Amoklauf in Winnenden” beziehe ich weitestgehend keine*, da es bereits viele Andere auf ihren Blogs tun (vermutlich auch eine Idee sachlicher und neutraler als ich). Ich gedenke still den Opfern, wünsche den Hinterbliebenen viel Kraft und hoffe, dass nicht wieder die ein und selben “Lösungsansätze” in den Medien breit getreten werden.

So long!

*Allerdings gebe ich da keine 100 %-ige Garantie drauf. Man will sich ja nich alle Türen zuschlagen